Denkblockade ade! 12 Tipps wie du wieder kreativ wirst.

Selbst die kreativsten Personen leiden immer wieder an Denkblockaden. Meist auch noch dann, wenn’s drauf an kommt. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, denn Druck von außen sorgt zusätzlich für Stagnation. Mittlerweile wissen wir, dass Angst, Unwohlsein und Zeitdruck schlechte Lehrer sind.

Gerade deshalb ist es so wichtig dem entgegenzuwirken. Das hört sich erstmal schwierig an, denn wie will man Zeitdruck denn verschwinden lassen. Die Zeit zurück drehen geht ja wohl nicht. Also bleibt einem nichts anderes übrig als die noch verbleibende Zeit zu nutzen.

denk und kreative blockade
Ja, das stimmt. Die Frage ist nur, WIE man die Zeit nutzt.

Es gibt die Möglichkeit mit aller Gewalt an einer Lösung zu suchen, bis einem der Kopf qualmt. Oder erstmal eine Pause zu machen.

Du fragst dich jetzt sicher, „Ist die verrückt? Jetzt Pause machen, das geht nicht, ich habe keine Zeit“. Dann sage ich dir, „Du nimmst dir jetzt die Zeit, denn sie hilft dir wieder klar denken zu können“.

…Aber, und jetzt kommt’s. Die Pause verbringst du nicht vorm TV oder dem Kühlschrank. Du bereitest dich auf dein Ziel vor. Denn dein Ziel ist es, eine Lösung für dein Problem zu finden.

Und das ist auch schon der erste Schritt. Das Ziel genau zu definieren.

Es ist der wichtigste Punkt, weshalb er auch an erster Stelle steht.

  1. Definiere dein Ziel. Denke nicht nur darüber nach, sondern schreibe es dir auf. So detailliert wie möglich. Wenn dir jetzt schon die ersten Lösungsansätze kommen, dann schreibe sie dir auch auf. Nur auf einem extra Blatt. Du wirst es später noch brauchen. Nämlich für deine Ideensammlung, die um so effektiver, je umfangreicher sie ist.
  2. Meditieren hilft enorm dich zu entspannen. Es macht den Kopf frei vom Druck und der Belastung. Wenn du noch nie meditiert hast, wird es jetzt Zeit es zu lernen. Ja, man muss es lernen. Anfänglich ist es nämlich nicht so einfach. Doch nach ein wenig Übung wirst du es lieben und es auch in anderen Lebensbereichen anwenden.
  3. Lege deine Geräte, also Handy, Laptop etc. weg. Lege dir stattdessen Papier und Stifte sowie Schere und Kleber bereit. Ab jetzt wird analog gedacht. Später kommen wir noch auf digitale Hilfen zurück.
  4. Geh raus. In die Natur zu einem kleinen Spaziergang oder setz dich in ein Café und genieße einen leckeren Cappuccino. Beobachte die Menschen und denke dir zu ihnen kleine Lebensgeschichten aus. Zum Beispiel wie ihre Familie sein könnte oder was sie arbeiten. Welchen Sport sie treiben, oder welches Hobby sie haben könnten. Auch wenn dir dies nicht direkt bei deinem Problem hilft, so regt es trotzdem deine Fantasie an.
  5. Fange Bilder von unterwegs ein. Damit meine ich nicht, dass du nur raus gehst und dir da draußen die Gegend anschaust. Sondern du setzt dich in die Bahn oder den Bus, nimmst dir einen Block und malst die Dinge die an dir vorbei rauschen. Also, kurzer Blick nach draußen. Gesehenes Bild einfrieren und aus der Erinnerung auf´s Papier bringen. Ist ne tolle Übung und macht auch noch Spaß. Kann man auch mit ner Freundin zusammen machen. Als kleine Challenge.
  6. Hol dir Inspiration aus Zeitschriften oder Büchern. Nein, du sollst jetzt nicht anfangen einen Roman zu lesen, sondern einfach mal in einem Fachbuch blättern. Die Bilder dort helfen, genau wie Bilder aus Zeitschriften dich zu inspirieren.
  7. Erstelle ein Moodboard. Schneide dir die Bilder aus den Zeitschriften aus die dich inspirierten. Mache Kopien der Bilder aus dem Fachbuch oder aus dem Internet und klebe sie auf ein Blatt Papier. Je größer desto besser. Mach dir Notizen dazu, die dich der Lösung näher bringen. Hänge das erstellte Werk an die Wand und ergänze es, wenn dir was neues dazu einfällt.
  8. Jetzt darfst du auch wieder ins Internet zum Stöbern. Hol dir Inspiration von Pinterest, Etsy, oder wo auch immer du dich gerne rumtreibst weil es dort so inspirierend ist. Aber setz dir ein Zeitlimit, damit du bei der Sache bleibst und dich nicht verzettelst, weil du dann doch wieder auf Facebook gelandet bist. Jetzt zeigt sich wie diszipliniert, bzw. fokussiert du bist.
  9. Geh shoppen ohne einzukaufen. Geh in die Läden und schau dir die Dinge an, die du normalerweise während des shoppens nur mit dem Unterbewusstsein aufnimmst. Die Einrichtung zum Beispiel. Wie sind die Farben und Materialien. Gibt es besonders einladende Sitzgruppen. Plakate, Preisschilder, Beschriftungen an den Schaufenstern. Aber auch die Dekoration. Wie ist sie aufgebaut. Fühlst du dich wohl oder möchtest du am liebsten gleich wieder aus dem Laden verschwinden? Wenn ja, warum? Was magst du besonders? Schau auf die Details und notiere dir die Dinge, die dir gefallen haben in deinem Notizbuch, das du immer bei dir hast.
  10. Kopiere ein schon vorhandenes Produkt/Ergebnis und verändere es. Zum Beispiel kannst du zwei Dinge kombinieren, oder drei. Du kannst einen Teil gegen einen anderen austauschen. Es größer oder kleiner machen, damit es z.B. in die Handtasche passt. Du kannst Form oder Farbe verändern etc. Designer machen das ständig. Es ist schier unmöglich das Rad immer wieder neu zu erfinden. Wichtig ist nur, dass du dein Ergebnis so veränderst, dass es nicht mehr mit dem ursprünglichen Produkt verwechselt werden kann. Du weißt schon, Urheberrecht und so.
  11. Beginne an einer anderen Stelle. Fange nicht bei Null an und arbeite dich rauf, sondern fange in der Mitte oder, noch besser am Ende an und arbeite dich runter. Jetzt ist es wichtig, dass du dein Ziel genau kennst. Wenn das der Fall ist und du dich rückwärts bewegst, bekommst du eine ganz neue Perspektive, die dir hilft aus der vielleicht schon existierenden Gedankenspirale raus zu kommen. Dieser Tipp ist nicht ganz einfach umzusetzen, aber gerade deshalb so wertvoll, weil unkonventionell.
  12. Spreche mit Leuten über dein Problem. Manchmal hilft es schon das Problem in Worte zu fassen und plötzlich kommt einem die Lösung. Oftmals helfen dir andere aber auch bei der Problemlösung, weil sie einen anderen Blickwinkel haben. Gerade deshalb ist Teamarbeit und Kommunikation so wichtig. Gemeinsam kann man viel mehr Ideen generieren. Und bei einer großen Auswahl an Ideen ist die Wahrscheinlichkeit eines Treffers einfach eher gegeben.

So das war’s erstmal. Es gibt mit Sicherheit noch viel mehr Ideen wie du Kreativblockaden löst. Gerade Designer oder Schriftsteller haben bestimmt einiges auf Lager was ihnen weiterhilft. Wenn dir noch was einfällt, insbesondere wenn es unkonventionell ist, teile es mit uns.


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