10 Ideen wie du deinen Job besser machst

Jeder möchte seinen Job doch gut machen! Das liegt in der Natur des Menschen. Mit der Zeit geht allerdings oft Motivation verloren und du spürst selbst, dass du deine Arbeit besser machen könntest. So wie früher! Oder generell, weil du dir dafür etwas versprichst. Zum Beispiel eine Beförderung oder eine Gehaltserhöhung.

Grundsätzlich ist es nicht verwerflich einen Job gut zu machen. Auch wenn es sich gelegentlich in Deutschland anders anfühlt.

Besser im Job werden Ultimative Tipps wie du dich weiter entwickelst und vom Chef gesehen wirst

1. Die passende Aufgabe finden

Im Grunde passiert schon bei der Auswahl des neuen Jobs der gravierendste aller Fehler.

Du suchst dir deine Arbeit nicht nur nach deinen Fähigkeiten aus, sondern lässt dich zu sehr von Äußerlichkeiten beeinflussen. Mir fallen immer wieder junge Menschen auf, die sich von modernen und gut klingenden Berufsbezeichnungen beeinflussen lassen. Klar hört es sich besser an wenn man Grafikdesigner ist, als nur Versicherungsvertreter oder gar Müllmann. Davon abgesehen, dass du als Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft in Großstädten bis zu 60.000 € Jahresgehalt erreichen kannst während die Obergrenze der Grafikdesigner bei etwa 45.000 € liegt.

Wichtig ist aber vor allen Dingen, der Job muss dir Spaß machen. Und das tut er, wenn er dir leicht fällt und dich regelmäßig vor neue Herausforderungen stellt.

Und das wird es nicht tun, wenn du tagein, tagaus Dinge machst, die dir absolut nicht liegen. Klar wächst man mit seinen Aufgaben. Und klar muss man in jedem Job hin und wieder Dinge tun die man nicht gerne macht. Der Großteil der Aufgaben sollte Dir allerdings leicht von der Hand gehen. Und zwar von Anfang an und nicht erst nach zehn Jahren Routine. Deshalb ist es so wichtig, rechtzeitig nach seinen persönlichen Vorlieben zu agieren.

Du bist schon etwas älter, hast schon einiges ausprobiert und trotzdem noch nicht deine Leidenschaft gefunden? Dann herzlichen Glückwunsch. Du zählst zu den Personen die bereit sind, sich immer wieder neuen Aufgaben zu stellen und sich weiter zu bilden. Sonst würdest du diesen Text nicht lesen! Lies hier wie du es schaffst aus deiner Bubble zu kommen.

Du hast den besten Job der Welt gefunden und willst darin noch besser werden?

2. Beachte die einfachen Tipps zu mehr Effizienz

– sorge für Struktur

Du kommst morgens in die Firma, und dir qualmt schon der Kopf wenn du nur auf deinen Schreibtisch schaust? Dann fehlt es dir an Struktur. Der erste Schritt dazu ist erstmal aufräumen. Wie willst du denn Struktur in deinen Arbeitsablauf bekommen, wenn du es nicht mal schaffst Ordnung in deine Sachen zu kriegen. Unordnung lässt dich nicht nur stundenlang nach deinen Unterlagen suchen. Sie lenkt auch ungemein ab. Somit raubt sie Dir Energie und Zeit.

– fange mit einer leichten Aufgabe an

Aber nur eine und wechsle dann zu der schwersten. Die leichte ist nur zum Aufwärmen. Damit dein Gehirn so richtig in Schwung kommt. Stecke dir dafür einen Zeitrahmen ab und überschreite ihn nicht. Danach gehst du gleich an die schwierigste Aufgabe. Diese erledigt zu haben gibt dir ungemeinen Aufschwung für den Tag.

Jetzt aber nicht in ein Loch fallen und den Rest des Tages chillen. Nur weil das Schwierigste erledigt ist? Das ist höchstens ein Grund für eine kleine Kaffeepause.

– gerade Pausen sind sehr wichtig

Dein Körper braucht Energie, frische Luft und Bewegung. Gib ihm was er braucht. Auch wenn du noch soooo viel zu tun hast. Du wirst sehen, danach bist du wieder voller frischem Elan.

– achte auf deine Ernährung

Und auf einen ausgewogen Speiseplan. Das Gehirn braucht etwa 20% unserer Energie, obwohl es nur 2% unseres Körpergewichts ausmacht. Außerdem ist es ständig „ in Bewegung“. Um dem Gehirn ein wenig Entspannung zu gönnen, drehst du nach dem Mittagessen kurz eine kleine Runde zu Fuß. Wenn du dann noch einen halben Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee zu dir nimmst, ist dein Akku ratzfatz wieder aufgeladen.

3. Kleine Schritte führen zu großen Zielen

Teile Dir große Projekte in kleine Schritte ein. So kannst du jeden Tag ein, zwei Aufgaben erledigen ohne dass du in Stress gerätst. Kleine Arbeitsschritte sind überschaubar. Und was noch besser ist. Wenn du tagsüber doch den einen oder anderen Freiraum hast, schiebst du einfach mal eine der kleinen Aufgaben dazwischen. In der Endphase eines jeden Projektes bist du dann der- oder diejenige, die durch die vielen Erledigungen fast fertig ist.

Ich habe viele Jahre in einem Zeitungsverlag gearbeitet. Da gab es ständig Deadlines. Ohne die akribische Vorbereitung wäre es jeden Monat zur Katastrophe gekommen. So aber blieb es meist entspannt. Auch wenn Unvorhersehbares über uns hereinbrach, was eigentlich immer geschah.

4. Mach dir eine Liste

Am besten schon am Vorabend, also kurz vor Feierabend. Da ist alles noch frisch und Du kannst dann morgens gleich mit der ersten Aufgabe starten. Ohne dir erst noch Gedanken darüber machen zu müssen was zu erledigen ist. Denke daran, dir für unvorhergesehenes Zeit einzuplanen.

Man kommt auch nicht immer gleich gut in Flow. Ärgere dich nicht darüber sondern nimm es einfach hin. Morgen schon wird es wieder besser laufen (manchmal reichen schon ein Mittagessen und ein kleiner Spaziergang)

Es gibt Tage da läuft es super, an anderen Tagen ist der Wurm drin. Also lieber etwas weniger auf die To-Do Liste als zu viel. Wenn’s gut läuft und du hast noch Zeit, erledige eine kleine extra Aufgabe die dich deinem Ziel näher bringt. Versuche dabei nicht zu multitasken. Das kostet dich nur Zeit und Nerven und bringt dich immer wieder raus.

Die Fähigkeit zu Multitasking ist sowieso nur ein Mythos.

5. Versuche Ablenkung zu vermeiden

Nimm dir eine Aufgabe vor und bleib dran. Wenn möglich bitte Kollegen ans Telefon zu gehen. Vermeide jegliche Ablenkung damit du nicht aus deiner Arbeit herausgerissen wirst. Ein klares NEIN ist hier und da angebracht. Verschiebe Kollegenanfragen wenn möglich auf später. Jeder wird das verstehen, solange es respektvoll und einleuchtend kommuniziert wird.

6. Bleibe fokussiert

Wenn du dir eine konkrete Zeit für die einzelnen Aufgaben vorgenommen hast, kommt dies dir jetzt zugute. Die zeitliche Einschränkung hilft dir nämlich fokussiert zu bleiben und dich nicht zu verzetteln.

Anfänglich wird dir dieser Tipp wahrscheinlich am schwersten fallen, da es uns in der heutigen Zeit immer schwerer fällt uns nicht ablenken zu lassen. Aber mit ein wenig Training wird es dir mit der Zeit immer besser gelingen.

So wie bei allen Menschen, wirst auch du tageszeitabhängig Höhen und Tiefen haben. Das ist ganz natürlich. Äußerst hilfreich ist es, wenn man seinen Biorhythmus kennt. Lege, wenn möglich, deine Aufgaben angepasst an diesen Rhythmus.

Erledige beispielsweise konzentriertes Arbeiten am Vormittag und Meetings besser am Nachmittag. Aber nicht gleich nach dem Mittagessen und nicht kurz vor Feierabend. Natürlich nur, wenn du es in der Hand hast. Wenn nicht, kannst du wenigstens versuchen deine Aufgaben passend zu deinem Rhythmus einzuteilen.

7. Fordere dich selbst heraus

Man wächst mit seinen Aufgaben. Sage dir das immer wieder. Generell ist ein gesundes Mindset von Vorteil. Denke daran, dass du ALLES schaffen kannst. Mit der nötigen Affirmation wirst du darin immer besser. Das Gehirn ist wie ein großer Muskel der regelmäßig trainiert werden will. Dadurch wird es stärker und es wird dir immer leichter fallen dich neuen Aufgaben zu stellen.

Denk immer daran, dass lebenslanges Lernen deinen Wert steigern wird. In erster Linie gibt dir Wissen das Selbstbewusstsein, alles schaffen zu können. Aber auch mit einem Diplom in der Hand hast du stets ein gutes Argument wenn es um mehr Anerkennung geht. Sowohl mental als auch finanziell. Auch wenn es schwer fällt, abends noch was für deine Weiterbildung zu tun. Es lohnt sich, da es sich um ein Investment handelt, welches dir niemand und nichts nehmen kann.

8. Arbeite ebenso an deiner Disziplin

Mit der richtigen Zielsetzung und der immer besser werdenden Routine werden auch schwierige Aufgaben dir bald zur Gewohnheit. Denke daran. Kleine Schritte sind leichter als große, doch sie bringen dich genauso ans Ziel.

Frage dich nicht WIE du dein Ziel erreichen willst, sondern WARUM.

In Unternehmen werden Ziele selten durch Alleingänge erreicht. Deshalb sind wir alle auf die Kollegen angewiesen. Ein gutes Verhältnis zu ihnen sind für eine angenehme Arbeitsatmosphäre wichtig.

Pflege die Beziehung zu deinen Kollegen genauso wie zu den Menschen in deinem privaten Umfeld.

Da bist du doch auch hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend. Sei also für deine Kollegen da und biete ihnen Unterstützung an. Die aller, aller meisten werden es dir dankbar zurück geben.

9. Achte und schätze dich selbst

Andere Menschen zu respektieren oder sogar zu mögen, geht natürlich nur, wenn du dich selbst liebst. Achte deshalb auch auf einen liebevollen Umgang mit dir selbst. Nur wer sich selbst wertschätzt, kann auch anderen Wertschätzung entgegenbringen.

Eine kleine Belohnung nach Beendigung eines Projektes ist deshalb selbstverständlich.

Du bist Führungskraft, willst dich weiterentwickeln und an deinen Führungsstärken arbeiten?

10. Und wenn es dein Chef nicht tut, belohne dich halt selbst

Denn du hast eine Belohnung verdient. Feiere das, gerne mit deinen Kollegen. Das verbindet und stärkt. Denn gemeinsam könnt ihr vieles schaffen.

Sollte dein Chef deinen Erfolg nicht sehen, spreche ihn ruhig darauf an. Es ist nicht falsch ein wenig Anerkennung einzufordern. Dabei geht es nicht nur um eine angemessene Bezahlung sondern auch um ein angemessenes Lob.

Wir werden niemals deine E-Mail-Adresse weitergeben. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

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